Boden/Sedimente

 

Sedimente Bode

Für das Flusssystem der Bode ist ein diffuser Eintrag von Dioxin bekannt. Um die Eintragspfade genauer verifizieren zu können, wurden in einigen Abschnitten des Flusses Sedimentfallen eingebaut. Das vom Fluss transportierte Feinmaterial kann nun abschnittsweise genauer erfasst und bewertet werden. Monatlich werden die Sedimentfallen geborgen und die gewonnene Feinsubstanz laboranalytisch untersucht. Da Dioxine bevorzugt über die Schwebstofffracht im Flusssystem transportiert werden, wird wöchentlich die Schwebstofffracht des Flusswassers ermittelt. Nach starken Regenfällen ist eine schnelle Reaktionszeit nötig, um die erhöhten Frachten des Flusses erfassen zu können. Zur weiteren Bewertung des Flusssediments war es zudem notwendig, Sedimentproben mittels Sedimentstecher aus der Flussmitte zu entnehmen. Zusätzlich wurden die Sedimentmächtigkeiten in den entsprechenden Flussabschnitten bestimmt. Des Weiteren wurden Oberbodenproben auf alten Industrie- und Haldenflächen in der Nähe des Flusses bzw. aus dem Auesediment der Bode gewonnen.

 

Sedimentuntersuchung

In Vorbereitung eines Gewässerausbaus wurde die Sediment- und Kolmationsschicht in verschiedenen Gewässerabschnitten mittels Sedimentstecher entnommen und analysiert. Ziel war die Ermittlung maßgeblicher Eigenschaften dieses Baggergutes zur Festlegung der Methoden der Entwässerung/Vorbehandlung und Entsorgung.

 

Brandschaden

Im Bereich einer Parkfläche in Wolfen wurde 2015 ein abgebranntes Fahrzeug aufgefunden. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurden Untersuchungen des Oberboden im Bereich des Schadenzentrums notwendig. Ziel der Untersuchungen war es, eine Bewertung der Gefährdung relevanter Schutzgüter nach den Vorgaben der Bundesbodenschutzverordnung (BBodSchV) vor-zunehmen. Das unversiegelte Gelände unterliegt dem Nutzungszenario Park- und Freizeitanlagen, es war eine mögliche Gefährdung des Schutzgutes Mensch über den Wirkungspfad Boden-Mensch zu prüfen. Der Auftrag umfasste die Entnahme von Bodenproben im Bereich der vom Brand betroffenen Fläche und in deren Umfeld (Referenzprobe) aus den Horizonten 0-10 cm und 10-50 cm unter Geländeoberkannte (GOK) sowie deren labor-analytische Untersuchung auf mögliche Belastungen, die ursächlich durch den Fahrzeugbrand in den Boden gelangt sein könnten. Die Ergebnisse wurden in einem Gutachten zusammengefasst und bewertet, es wurde eine Handlungsempfehlung abgegeben.

 

 

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